Klasse oder was? Perspektiven einer klassismuskritischen queerfeministischen Politik
Abstract Fragend danach wie eine feministische Politik aussehen kann, die Klassenverhältnisse in ihr Zentrum rückt, wagen wir eine Bestandsaufnahme queerfeministischer Klassismuskritik. Mit dem Begriff Klassismus wird die Diskriminierung entlang der Klassenherkunft oder Klassenposition bezeichnet. Ausgehend von feministischen und klassismuskritischen Debatten der 1980er/1990er Jahre werden historische Entwicklungen des Begriffes und damit verbundene Kämpfe um Sichtbarkeit nachgezeichnet. Seitdem haben sich feministische Bewegungen durch ihre Akademisierung verändert, doch zahlreiche antiklassistische Interventionen, beispielsweise die der Prololesbengruppen in den 1980er und 1990er Jahren, halten Klasse im Blick. Interveniert wird zumeist aus queerfeministischen Kontexten, die unter anderem die aktuelle Wissens- und Theorieproduktion kritisieren.
Authors
- Francis Seeck
- Brigitte Theißl
- Martina Witte
- Marie Kottwitz
- Tanja Abou
Institutions
- Georg Simon Ohm University of Applied Sciences Nuremberg (DE)
Publication Details
- Journal
- Feministische Studien
- Published
- 2025-11-01
- DOI
- https://doi.org/10.1515/fs-2025-0028
- Primary Topic
- European history and politics
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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