La <i>Comedia</i> di Dresda. Storia di un manoscritto dantesco del secolo XIV
Resümee Mehr als 800 Handschriften und zahlreiche Kommentare zeugen von der weiten Verbreitung und hohen Wertschätzung, die Dantes Commedia schon bald nach ihrer Vollendung 1321 genoss. Die Dresdner Handschrift, die wahrscheinlich im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts in Bologna entstanden ist, enthält den gesamten Text sowie einen noch unbekannten, nicht geordneten Kommentar. Es handelt sich um kein repräsentatives, aufwändig gestaltetes Pergament-Exemplar, sondern um eine Gebrauchshandschrift auf Papier, die höchstwahrscheinlich für den persönlichen Gebrauch hergestellt wurde. Dieser Beitrag konzentriert sich auf das Artefakt und den historischen Kontext der Handschrift, die 1755 im Auftrag des Dresdner Hofes für die Kurfürstliche Bibliothek erworben und später von Karl Witte untersucht wurde, der 1865 in Dresden die Deutsche Dante-Gesellschaft gründete.
Authors
- Adriana Paolini
- Thomas Haffner
- Josephine Klingebeil
Publication Details
- Journal
- Deutsches Dante-Jahrbuch
- Published
- 2025-10-21
- DOI
- https://doi.org/10.1515/dante-2025-0005
- Primary Topic
- Renaissance and Early Modern Studies
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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