Analyse der Anwendbarkeit des CC‐Verfahrens in aus rezyklierter Gesteinskörnung hergestellten Betonen

Abstrak Der Einsatz von Recyclingbeton und emissionsarmen Zementen zur Herstellung von Konstruktionsbeton und damit als Verankerungsgrund für nachträgliche Befestigungen bedingt infolge eines teilweise veränderten Materialverhaltens Herausforderungen an das bisher in der EN 1992‐4 festgelegte Bemessungsverfahren für nachträgliche Befestigungen. Die derzeitigen Anwendungsgrenzen definieren hier Normalbetone C12/15–C90/105 und die Bewertungsdokumente gehen vom Einsatz natürlicher Gesteinskörnung und den Zementarten CEM I oder CEM II/A bzw. CEM II/B aus. Bisherige Forschungsarbeiten zur Anwendung nachträglicher Befestigungen in Recyclingbetonen haben den Bedarf detaillierterer Untersuchungen aufgezeigt. In dieser Publikation wird anhand der am Institut für Konstruktiven Ingenieurbau – BOKU University durchgeführten experimentellen Untersuchungen sowie der in der Literatur verfügbaren Versuchsdaten eine Analyse hinsichtlich der Anwendung des Bemessungsmodells (concrete cone capacity design method – CC‐Verfahren) und des normativ in der EN 1992‐4 vorgeschlagenen Vorfaktors für die Versagensart Betonausbruch durchgeführt. Es zeigt sich, dass mit zunehmendem Anteil an rezyklierter Gesteinskörnung eine Anpassung des anzusetzenden Vorfaktors erforderlich erscheint, um die Anwendbarkeit des Bemessungsmodells sicherzustellen.

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Journal
Beton- und Stahlbetonbau
Published
2025-11-07
DOI
https://doi.org/10.1002/best.70052
Primary Topic
Civil and Structural Engineering Research
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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Analyse der Anwendbarkeit des CC‐Verfahrens in aus rezyklierter Gesteinskörnung hergestellten Betonen

Konrad Bergmeister, Oliver Zeman, Johannes Hron, Zdravka Mikulic
Beton- und Stahlbetonbau
Civil and Structural Engineering Research
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Analyse der Anwendbarkeit des CC‐Verfahrens in aus rezyklierter Gesteinskörnung hergestellten Betonen

Konrad Bergmeister, Oliver Zeman, Johannes Hron, Zdravka Mikulic
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Abstract

Abstrak Der Einsatz von Recyclingbeton und emissionsarmen Zementen zur Herstellung von Konstruktionsbeton und damit als Verankerungsgrund für nachträgliche Befestigungen bedingt infolge eines teilweise veränderten Materialverhaltens Herausforderungen an das bisher in der EN 1992‐4 festgelegte Bemessungsverfahren für nachträgliche Befestigungen. Die derzeitigen Anwendungsgrenzen definieren hier Normalbetone C12/15–C90/105 und die Bewertungsdokumente gehen vom Einsatz natürlicher Gesteinskörnung und den Zementarten CEM I oder CEM II/A bzw. CEM II/B aus. Bisherige Forschungsarbeiten zur Anwendung nachträglicher Befestigungen in Recyclingbetonen haben den Bedarf detaillierterer Untersuchungen aufgezeigt. In dieser Publikation wird anhand der am Institut für Konstruktiven Ingenieurbau – BOKU University durchgeführten experimentellen Untersuchungen sowie der in der Literatur verfügbaren Versuchsdaten eine Analyse hinsichtlich der Anwendung des Bemessungsmodells (concrete cone capacity design method – CC‐Verfahren) und des normativ in der EN 1992‐4 vorgeschlagenen Vorfaktors für die Versagensart Betonausbruch durchgeführt. Es zeigt sich, dass mit zunehmendem Anteil an rezyklierter Gesteinskörnung eine Anpassung des anzusetzenden Vorfaktors erforderlich erscheint, um die Anwendbarkeit des Bemessungsmodells sicherzustellen.

Beton- und StahlbetonbauVol. 121(1)
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