Holzbetonverbund: Teil 1 – Beitrag der Abhebesicherung zum Tragverhalten
Abstrakt Holz‐Beton‐Verbundbauteile gewinnen im hochwertigen Holzbau zunehmend an Bedeutung und haben bereits einen ausgereiften Standard erreicht. Die Kombination der spezifischen Vorteile von Holz und Beton steht im Mittelpunkt dieser Entwicklung. Aufgrund der spröden Versagensmechanismen beider Materialien ist eine sorgfältige Bemessung der HBV‐Bauteile erforderlich. Im Rahmen der Überarbeitung des Eurocodes 5 wurde 2022 die technische Spezifikation CEN/TS 19103 etabliert, die die Notwendigkeit von Abhebesicherungen zur Vermeidung des Abhebens der Betondruckzone vom Holzbauteil unter Last fordert. Diese Anforderung wird in der wissenschaftlichen Diskussion kontrovers diskutiert, da die mechanischen Erfordernisse mit den vorhandenen einfachen Modellen nicht hinreichend nachgewiesen werden können. Eine Reduzierung der Abhebesicherungen könnte ökonomische Vorteile in der Wettbewerbsfähigkeit bieten, birgt jedoch Bedenken hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Verbundfuge. Der Nachweis der auftretenden Abhebekräfte wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht.
Authors
- Harald Krenn (ORCID: https://orcid.org/0000-0003-4323-5099)
- Ulrich Hübner
- Thomas Moosbrugger
- Susan Seppi
- Eugen Spitaler
- Andreas Neumüller
Institutions
- Cerner (United States) (US)
- Berufsverband der Frauenärzte (DE)
- Centre de Coopération Universitaire Franco-Bavarois (DE)
- Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik (AT)
Publication Details
- Journal
- Bautechnik
- Published
- 2025-10-22
- DOI
- https://doi.org/10.1002/bate.70038
- Citations
- 1
- Primary Topic
- Civil and Structural Engineering Research
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
- 0.95