Jesus Asks the Samaritan Woman for a Drink: A Dalit Feminist Reading of John 4

Wenn ich als Dalit (Unberührbare) aus Indien die Erzählung von der Samaritanischen Frau lese, beeindruckt mich besonders die Tatsache, dass Jesus, ein Jude, die samaritanische Frau nicht nur um Wasser bittet, sondern es auch annimmt. Hiermit macht er einen grossen Schritt auf dem Weg der Befreiung, der allerdings in Kommentaren und Interpretationen kaum berücksichtigt wird. So werde ich von den jüngeren und vielversprechenden Ansätzen innerhalb feministischer Exegesen ausgehen, um das theologische Gespräch zwischen der samaritanischen Frau und Jesus zu beleuchten und ihren Lebenswandel zu verteidigen. Mein eigener Ansatz ist sowohl autobiographischer Kritik als auch Cultural Studies verpflichtet.Dem Verständnis der Cultural Studies von Fernando Segovia folgend werde ich ausdrücklichen Gebrauch von meiner eigenen sozialen Verortung machen, um den antiken Text und Kontext in meine Gegenwart zu übertragen. Ich lese aus der Sicht einer Dalit-Frau und fordere den Text heraus, auf die besonderen Unterdrückungen, die Dalit innerhalb des Kastensystems erfahren, zu antworten. Dabei nähere ich mich dem Text nicht von einer allgemeinen Situation der Dalit-Frauen her, sondern aus der Erfahrung meiner speziellen Lebenssituation.

Authors

Publication Details

Journal
lectio difficilior
Published
2025-10-18
DOI
https://doi.org/10.36950/ld.01.2007.12887
Citations
5
Primary Topic
Biblical Studies and Interpretation
Type
article
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Jesus Asks the Samaritan Woman for a Drink: A Dalit Feminist Reading of John 4

Surekha Nelavala
5 citations
lectio difficilior
Biblical Studies and Interpretation
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Jesus Asks the Samaritan Woman for a Drink: A Dalit Feminist Reading of John 4

Surekha Nelavala
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Abstract

Wenn ich als Dalit (Unberührbare) aus Indien die Erzählung von der Samaritanischen Frau lese, beeindruckt mich besonders die Tatsache, dass Jesus, ein Jude, die samaritanische Frau nicht nur um Wasser bittet, sondern es auch annimmt. Hiermit macht er einen grossen Schritt auf dem Weg der Befreiung, der allerdings in Kommentaren und Interpretationen kaum berücksichtigt wird. So werde ich von den jüngeren und vielversprechenden Ansätzen innerhalb feministischer Exegesen ausgehen, um das theologische Gespräch zwischen der samaritanischen Frau und Jesus zu beleuchten und ihren Lebenswandel zu verteidigen. Mein eigener Ansatz ist sowohl autobiographischer Kritik als auch Cultural Studies verpflichtet.Dem Verständnis der Cultural Studies von Fernando Segovia folgend werde ich ausdrücklichen Gebrauch von meiner eigenen sozialen Verortung machen, um den antiken Text und Kontext in meine Gegenwart zu übertragen. Ich lese aus der Sicht einer Dalit-Frau und fordere den Text heraus, auf die besonderen Unterdrückungen, die Dalit innerhalb des Kastensystems erfahren, zu antworten. Dabei nähere ich mich dem Text nicht von einer allgemeinen Situation der Dalit-Frauen her, sondern aus der Erfahrung meiner speziellen Lebenssituation.

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